Donnerstag, 30. April 2009

I'm back

Ja, regelmäßig was schreiben. Hat ja fast 3 Monate lang geklappt.

Ich bin grad auf der Suche nach einem Literaturverwaltungsprogramm - mein Studium ist quasi zu Ende, der perfekte Zeitpunkt dafür.
Auf diese Idee bin ich bei der Arbeit gekommen. Ich hab heute mit EndNote gearbeitet gekämpft und ihm ganz unzeremoniell die Auszeichnung verliehen für das unintuitivste Programm, mit dem ich je gearbeitet hab (soweit ich mich erinnere).
Lag vielleicht auch daran, dass die neueste Version im Institut die 8 ist, die war ungefähr 2005 aktuell.
Aber grundsätzlich hat mich EndNote, wenn auch nicht von seiner Benutzerfreundlichkeit, so zumindest von seiner Nützlichkeit überzeugt. Vielleicht lässt sich so ja doch nochmal Ordnung in meine umfangreiche, aber weitgehend unsortiert und daher unnütz in Kisten rumliegende Literatursammlung bringen.

Ich hab die Runde der potenziellen Kandidaten schon auf zwei (-einhalb) reduziert:
BibDesk und synapsen. Das halbe ist Zettelkasten, das ungefähr das gleiche tut wie synapsen, aber die Oberfläche von synapsen gefällt mir besser (obwohl Zettelkasten vom Design her wiederum hübscher ist).

Ersteres ist ein Frontend für BibTex; letzteres irgendwie auch (man kann ex- und importieren) und außerdem eine elektronische Variante des Luhmann'schen Zettelkastens - in diesem Video von ihm selbst erklärt.

Vielleicht schaff ich es ja mit dem richtigen Tool sogar, mal regelmäßig Exzerpte zu schreiben und so nicht immer sofort alles wieder zu vergessen, was ich gelesen hab. (Man wird ja wohl noch träumen dürfen).
So wie ich es mit dem richtigen Tool (in diesem Fall Things) schaffe, einigermaßen auf dem Laufenden zu bleiben, was unangenehme zu erledigende Dinge angeht. (Machen muss man die unangenehmen Dinge aber trotzdem noch selbst, wie ich enttäuscht feststellen musste; so ausgereift ist das Ding dann doch noch nicht).

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