Ich schreib jetzt grad meine zweite Hausarbeit in LaTeX.
Heute hab ich meine erste richtig schöne Tabelle gemacht.
Und bei jedem einzelnen Setzen mit anschließendem Betrachten des pdf freue ich mich, wie professionell das aussieht; dass ich mich nicht um die Gliederung kümmern muss und darum, dass auf den ersten zwei Seiten keine Seitenzahlen stehen sollen (war beides mit Pages schlicht nicht ordentlich hinzukriegen).
Aber mit den Tabellen hab ich ganz schön gekämpft - und die im Nachhinein nochmal zu bearbeiten ist höchst lästig (so ganz ohne copy & paste aus dem Tabellenprogramm).
Ansonsten gelernt heute:
Wie man mit SPSS Streudiagramme macht. Und wie man die dann auch noch schön(er) macht. Eigentlich würde ich die lieber in R machen, aber ich habs auf die Schnelle nicht geschafft und dann ging die Klickibunti-Bequemlichkeit (what you see is... sort of... what you get) doch vor moralischer Überlegenheit und Geek-Stolz (what you get is what you mean IF you know how to tell it what you mean).
Dienstag, 26. Mai 2009
Sonntag, 24. Mai 2009
Mitmachen!
Hab gestern meinen ersten Wikipedia-Artikel geschrieben. Hach, bin ich stolz.
(Laufende_Wirtschaftsrechnungen).
Muss dauernd nachschauen, ob er schon verbessert wurde.
(Laufende_Wirtschaftsrechnungen).
Muss dauernd nachschauen, ob er schon verbessert wurde.
Freitag, 22. Mai 2009
Lesen lernen
Das muss ich mir mal ansehen - "Lesen lernen" mit Niklas Luhmann:
http://www.strengejacke.de/2007-08-04/lesen-lernen/
http://www.strengejacke.de/2007-08-04/lesen-lernen/
Mittwoch, 6. Mai 2009
Hartz 4, gerecht?
Das ALG II - vulgo Hartz 4 - soll den 'lebensnotwendigen' Bedarf abdecken. Aber woher weiß man eigentlich so genau, was 'lebensnotwendig' ist? Wieviel Geld man realistischerweise pro Monat braucht, um zu überleben und ein kleines bisschen am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen zu können?
Der Berechnung des Regelsatzes liegt die EVS - die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe - zugrunde. Das ist eine Erhebung der amtlichen Statistik, in der detailliert die Einnahmen und Ausgaben der teilnehmenden Haushalte abgefragt werden.
Für die Berechnung des Regelsatzes wurden nun die 20% der Einpersonenhaushalte mit dem niedrigsten Einkommen zugrundegelegt; ohne die Bezieher von Sozialleistungen (ob die herausgenommen wurden, bevor man die 20% abgeteilt hat oder hinterher, ist nicht bekannt). Deren Ausgaben für bestimmte Artikelgruppen wurden bestimmt - und noch mehr oder weniger stark gekürzt. Der 'lebensnotwendige' Bedarf in der Gruppe Nahrungsmittel/ Getränke/ Tabak liegt bei 96% der Ausgaben dieser Haushalte; der für Verkehr nur bei 26%. Der Rest ist also als 'Luxus' deklariert worden.
Soweit, so gut? Schließlich soll den Arbeitslosen ja kein 'Luxus', keine überflüssigen Ausgaben finanziert werden.
Aber...
Zum einen scheint die Festlegung der Prozentsätze willkürlich.
Schwerer wiegt jedoch folgendes Argument gegen diese Art der Berechnung des Regelsatzes:
die zugrundeliegende Bevölkerungsgruppe - die Einpersonenhaushalte mit geringem Einkommen - ist keineswegs repräsentativ für die Bevölkerung, nicht mal für die Bevölkerung mit (im Verhältnis zum Durchschnitt) geringem Einkommen. Der Anteil der über 60-jährigen liegt in dieser Gruppe bei über 50% - überspitzt formuliert: diese Gruppe besteht über zur Hälfte aus armen Renter(inne)n... und zu weiteren 20% aus unter 24-jährigen. Viele davon werden Studenten sein, deren Lebensstil sicher besonders kostengünstig ist (durch günstige Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, Versicherungen über die Eltern, aber z.B. auch durch häufige Besuche bei den Eltern mit Verpflegung und Wäschewaschen - spart Kosten für eine Waschmaschine).
Eine probeweise Berechnung des Regelsatzes - mit den gleichen Prozentsätzen - auf Grundlage der untersten 20% der Zweipersonenhaushalte ergäbe einen etwa doppelt so hohen Regelsatz. (Leider ohne Quelle, da mündliche Mitteilung eines Dozenten - daher mit Vorsicht zu genießen).
Der Berechnung des Regelsatzes liegt die EVS - die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe - zugrunde. Das ist eine Erhebung der amtlichen Statistik, in der detailliert die Einnahmen und Ausgaben der teilnehmenden Haushalte abgefragt werden.
Für die Berechnung des Regelsatzes wurden nun die 20% der Einpersonenhaushalte mit dem niedrigsten Einkommen zugrundegelegt; ohne die Bezieher von Sozialleistungen (ob die herausgenommen wurden, bevor man die 20% abgeteilt hat oder hinterher, ist nicht bekannt). Deren Ausgaben für bestimmte Artikelgruppen wurden bestimmt - und noch mehr oder weniger stark gekürzt. Der 'lebensnotwendige' Bedarf in der Gruppe Nahrungsmittel/ Getränke/ Tabak liegt bei 96% der Ausgaben dieser Haushalte; der für Verkehr nur bei 26%. Der Rest ist also als 'Luxus' deklariert worden.
Soweit, so gut? Schließlich soll den Arbeitslosen ja kein 'Luxus', keine überflüssigen Ausgaben finanziert werden.
Aber...
Zum einen scheint die Festlegung der Prozentsätze willkürlich.
Schwerer wiegt jedoch folgendes Argument gegen diese Art der Berechnung des Regelsatzes:
die zugrundeliegende Bevölkerungsgruppe - die Einpersonenhaushalte mit geringem Einkommen - ist keineswegs repräsentativ für die Bevölkerung, nicht mal für die Bevölkerung mit (im Verhältnis zum Durchschnitt) geringem Einkommen. Der Anteil der über 60-jährigen liegt in dieser Gruppe bei über 50% - überspitzt formuliert: diese Gruppe besteht über zur Hälfte aus armen Renter(inne)n... und zu weiteren 20% aus unter 24-jährigen. Viele davon werden Studenten sein, deren Lebensstil sicher besonders kostengünstig ist (durch günstige Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, Versicherungen über die Eltern, aber z.B. auch durch häufige Besuche bei den Eltern mit Verpflegung und Wäschewaschen - spart Kosten für eine Waschmaschine).
Eine probeweise Berechnung des Regelsatzes - mit den gleichen Prozentsätzen - auf Grundlage der untersten 20% der Zweipersonenhaushalte ergäbe einen etwa doppelt so hohen Regelsatz. (Leider ohne Quelle, da mündliche Mitteilung eines Dozenten - daher mit Vorsicht zu genießen).
Dienstag, 5. Mai 2009
Open Access, schön erklärt
In einem lesenswerten ZEIT-Artikel über Open Access - anlässlich des unsäglichen 'Heidelberger Appells', den viele unterschrieben haben, die offenbar nicht verstanden haben (oder gar nicht erst drüber nachgedacht), wie das mit der öffentlichen Finanzierung der Forschung funktioniert - erklärt Christoph Drösser sehr einleuchtend, warum (wissenschaftliche) Verlage früher (prä-Internet) unverzichtbar waren und warum sie es jetzt nicht mehr sind.
... was für ein langer Satz. Bin heute zu müde, um ordentlich zu formulieren.
... was für ein langer Satz. Bin heute zu müde, um ordentlich zu formulieren.
Sonntag, 3. Mai 2009
Exzellenz
Lohnt sich immer wieder und hilft gegen sonntagabendliche Langeweile:
In der Liste der 'exzellenten' Artikel bei Wikipedia stöbern.
Ich hab heute u.a. was über japanische Toiletten und über Nahrungstabus gelernt.
In der Liste der 'exzellenten' Artikel bei Wikipedia stöbern.
Ich hab heute u.a. was über japanische Toiletten und über Nahrungstabus gelernt.
Donnerstag, 30. April 2009
I'm back
Ja, regelmäßig was schreiben. Hat ja fast 3 Monate lang geklappt.
Ich bin grad auf der Suche nach einem Literaturverwaltungsprogramm - mein Studium ist quasi zu Ende, der perfekte Zeitpunkt dafür.
Auf diese Idee bin ich bei der Arbeit gekommen. Ich hab heute mit EndNotegearbeitet gekämpft und ihm ganz unzeremoniell die Auszeichnung verliehen für das unintuitivste Programm, mit dem ich je gearbeitet hab (soweit ich mich erinnere).
Lag vielleicht auch daran, dass die neueste Version im Institut die 8 ist, die war ungefähr 2005 aktuell.
Aber grundsätzlich hat mich EndNote, wenn auch nicht von seiner Benutzerfreundlichkeit, so zumindest von seiner Nützlichkeit überzeugt. Vielleicht lässt sich so ja doch nochmal Ordnung in meine umfangreiche, aber weitgehend unsortiert und daher unnütz in Kisten rumliegende Literatursammlung bringen.
Ich hab die Runde der potenziellen Kandidaten schon auf zwei (-einhalb) reduziert:
BibDesk und synapsen. Das halbe ist Zettelkasten, das ungefähr das gleiche tut wie synapsen, aber die Oberfläche von synapsen gefällt mir besser (obwohl Zettelkasten vom Design her wiederum hübscher ist).
Ersteres ist ein Frontend für BibTex; letzteres irgendwie auch (man kann ex- und importieren) und außerdem eine elektronische Variante des Luhmann'schen Zettelkastens - in diesem Video von ihm selbst erklärt.
Vielleicht schaff ich es ja mit dem richtigen Tool sogar, mal regelmäßig Exzerpte zu schreiben und so nicht immer sofort alles wieder zu vergessen, was ich gelesen hab. (Man wird ja wohl noch träumen dürfen).
So wie ich es mit dem richtigen Tool (in diesem Fall Things) schaffe, einigermaßen auf dem Laufenden zu bleiben, was unangenehme zu erledigende Dinge angeht. (Machen muss man die unangenehmen Dinge aber trotzdem noch selbst, wie ich enttäuscht feststellen musste; so ausgereift ist das Ding dann doch noch nicht).
Ich bin grad auf der Suche nach einem Literaturverwaltungsprogramm - mein Studium ist quasi zu Ende, der perfekte Zeitpunkt dafür.
Auf diese Idee bin ich bei der Arbeit gekommen. Ich hab heute mit EndNote
Lag vielleicht auch daran, dass die neueste Version im Institut die 8 ist, die war ungefähr 2005 aktuell.
Aber grundsätzlich hat mich EndNote, wenn auch nicht von seiner Benutzerfreundlichkeit, so zumindest von seiner Nützlichkeit überzeugt. Vielleicht lässt sich so ja doch nochmal Ordnung in meine umfangreiche, aber weitgehend unsortiert und daher unnütz in Kisten rumliegende Literatursammlung bringen.
Ich hab die Runde der potenziellen Kandidaten schon auf zwei (-einhalb) reduziert:
BibDesk und synapsen. Das halbe ist Zettelkasten, das ungefähr das gleiche tut wie synapsen, aber die Oberfläche von synapsen gefällt mir besser (obwohl Zettelkasten vom Design her wiederum hübscher ist).
Ersteres ist ein Frontend für BibTex; letzteres irgendwie auch (man kann ex- und importieren) und außerdem eine elektronische Variante des Luhmann'schen Zettelkastens - in diesem Video von ihm selbst erklärt.
Vielleicht schaff ich es ja mit dem richtigen Tool sogar, mal regelmäßig Exzerpte zu schreiben und so nicht immer sofort alles wieder zu vergessen, was ich gelesen hab. (Man wird ja wohl noch träumen dürfen).
So wie ich es mit dem richtigen Tool (in diesem Fall Things) schaffe, einigermaßen auf dem Laufenden zu bleiben, was unangenehme zu erledigende Dinge angeht. (Machen muss man die unangenehmen Dinge aber trotzdem noch selbst, wie ich enttäuscht feststellen musste; so ausgereift ist das Ding dann doch noch nicht).
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