Ich bin heute auf einen Artikel von Nicole Zillien gestoßen - mit dem Titel: "Power Point makes you dumb" - Ein Klärungsversuch mit Hilfe der Theorie der Strukturierung. (Erschienen in diesem Buch, ab S. 155 - in der Vorschau sind aber nicht alle Seiten verfügbar).
Über den Artikel will ich aber gar nicht schreiben, weil ich den noch nicht zu Ende gelesen habe. Ich möchte stattdessen auf die folgende Demonstration der, öhm, allumfassenden Nützlichkeit von Powerpoint verweisen: die Gettysburg Powerpoint Presentation. (Den Originaltext der Gettysburg Address gibts am Ende der Präsentation oder hier).
Was will uns der Autor damit sagen? Powerpoint-Präsentationen sind nicht für alles geeignet. Vielleicht könnte man es auch so formulieren: Wenn man nichts zu sagen hat, wirds durch Powerpoint auch nicht besser; wenn man was zu sagen hat, kann mans durch Powerpoint trotzdem gründlich ruinieren. Allerdings gilt das auch für den Vortragsstil überhaupt: es reicht nicht, was zu sagen zu haben; man muss es auch rüberbringen können. Dabei kann Powerpoint (öhm, oder Keynote oder Impress) dann schon helfen. Manchmal.
Meine persönlichen Powerpoint-Regeln (gewonnen aus eigener Erfahrung im Präsentieren und vor allem im Zuhören): wenig Text auf die Folien. Keine einzeln hereinschwebenden/ -fahrenden/ -hüpfenden Zeilen. (Ja, es gibt Ausnahmen, aber das sind die Grundregeln). Schon gar nicht von Bremsgeräuschen begleitet (ja, das hab ich schon erlebt (an der Uni) und nein, dazu gibts keine Ausnahmen). Und wenig Text. Je weniger die Folien aus sich selbst heraus (ohne den Vortrag dazu) verständlich sind, desto besser.
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