Ich lese gerade: Keine Angst vor dem leeren Blatt von Otto Kruse (hier gibts Auszüge daraus). Würde ich eigentlich jedem Studienanfänger empfehlen. Man weiß ja erstmal einfach nicht, wie das geht, das Schreiben, und wurstelt sich so durch (trial and error-Prinzip quasi). Unterwegs schaut man sich was von den gelesenen Artikeln ab und lernt durchs Schreiben, je nach Feedback durch die Professoren (manche hinterlegen ja einfach nur den Schein bei der Sekretärin, ohne sich auch nur eine Bemerkung zum Text abzuringen). Ähnlich beim Zeitmanagement (dazu gibts ein eigenes Kapitel in dem Buch) - entweder man hat das schon im Griff, wenn man mit dem Studium anfängt, oder man lernt es irgendwie so nebenbei, oder man beschäftigt sich bewusst damit... oder man scheitert daran.
Wieviel sollte und kann die Uni dazu beitragen, solche Kompetenzen zu vermitteln? Und wieviel sollte der Selbstverantwortlichkeit der Studenten überlassen bleiben?
Ich hab während des bisherigen Studiums schreiben gelernt, klar... mehr-oder-weniger, unsystematisch, irgendwie-so-nebenbei. Das reicht umso weniger aus, je näher ich an die Magisterarbeit herankomme.
Also: gerade weil ich schon längst keine Studienanfängerin mehr bin, kann etwas systematische Schreibausbildung nicht schaden.
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